Datenbank für Schmalspurtraktoren

Hallo,

nun ist schon eine Weile seit dem letzten Blog vergangen. Das hat einen triftigen Grund. Denn kurz vor Weihnachten 2015 habe ich mein viertes Buch „Europäische Schmalspurtraktoren“ fertiggestellt. Es wurde wieder vom Verlag Podszun verlegt. Viele Traktorfreunde, Wein-, Hopfen- und Obstbauern haben mir schon eine positive Rückmeldung gegeben. Auch die Verkaufszahlen sprechen dafür, dass ich mit meinen Themen richtig liege.

Seit einiger Zeit arbeite ich schon an einer Datenbank für Schmalspurtraktoren und Geräte für Obst-, Hopfen- und Weinbautechnik. Ich habe einen Prototypen mit der Software Access von Microsoft erstellt. Nun möchte ich die Datenbank auch im Netz veröffentlichen. Meine Homepage habe ich bei Strato angesiedelt und die stellen auch Datenbanken zur Verfügung. Doch leider sind meine Kenntnisse im Web begrenzt und ich bräuchte Unterstützung. Doch sollte das wie immer nichts kosten. Also suche ich einen Fachmann oder eine Fachfrau oder auch Laien, die mich beim meinem Vorhaben unterstützen können. Eine genaue Anleitung könnte mir auch schon weiterhelfen.

Viele Grüße Euer Schmalspur-Schlepper-Werner

Ersatzteile für Krieger-Traktoren

Hallo Krieger-Traktoren-Kunden und Oldtimer-Fans,

gute Nachrichten gibt es für alle Krieger-Traktoren-Besitzer. Zur Zeit verhandelt Elmar Hieble, Chef der Traktorenfirma „Hieble – Bergmeister“ mit dem Insolvenzverwalter über die Übernahme der insolventen Firma Krieger. Dazu wird Herr Hieble in der Pfalz eine Niederlassung gründen und die Ersatzteil-Lieferung für Kriegertraktoren sichern. Nach seiner Aussage in einem Gespräch mit mir am 01.08.2015, sind die Verhandlungen auf einem guten Weg und sollen bald abgeschlossen werden.

Sobald die Verträge unterzeichnet werden, informiere ich Euch brandaktuell.

Also Kopf hoch, es ist mehr als ein Silberstreif am Horizont

Euer Werner

Traktorenbau Krieger GmbH Insolvent

Wieder hat es eine eine Firma zur Herstellung von Weinbergschleppern kalt erwischt. Zum 01.05.2015 musste die Firma Krieger GmbH in Rhodt unter der Rietburg (Kreis Südliche Weinstraße) wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung (Registerbekanntmachung „DIE RHEINPFALZ – Nr. 108“ vom 11.05.2015) Insolvenz anmelden.

Krieger Fritz sen. gehörte zu den Pionieren zum Bau von zweiachsigen Weinbergschleppern. Hat er doch 1948 anfänglich zusammen mit Adam Rodach bei den ersten Planungen zum Bau des Varimot mitgewirkt, bevor die beiden sich wegen der Art der Lenkung zerstritten und jeder seinen eigenen Weg ging. So brachte Krieger 1959 mit dem 20 Ps Kruni (Krieger Universalfahrzeug) einen sehr wendigen Schmalspurschlepper auf den Markt. Dieser kleine Schlepper verkaufte sich nicht nur in den Weinbauregionen der Vorderpfalz sondern auch in Rheinhessen und an der Mosel sehr gut. Angepasst an die Bedürfnisse der Kunden und dem Fortschritt der Technik folgten immer wieder neue Typen bis ins Jahr 2015 mit Weinbergschleppern mit einer Leistung von über 100 Ps und unzähligen Anschlüssen für Hydraulikgeräte.  Ich habe die Entwicklung immer interessiert verfolgt, weil ich von 1966 bis 1969 meine Lehrzeit als Landmaschinenmechaniker bei der Firma Krieger in 76835 Rhodt unter der Rietburg absolvierte.

Was hat nun letztendlich zur Insolvenz des einstigen Familienunternehmens Krieger geführt? Viele werden sagen, dass Fehler im Management und das Verhalten gegenüber Kunden seitens der Betriebsführung schuld an der Misere sind. Doch ich bin der Meinung, dass noch mehr Faktoren ausschlaggebend waren. So ist der stagnierende Verkauf bei den Weinbergschleppern am Meisten ausschlaggebend. Dies wird verursacht durch die geringere Belastung der Schmalspurschlepper wegen verminderter Bodenbearbeitung, was die Betriebszeit der Traktoren um ein Vielfaches verlängert. Auch die Verwendung hochwertiger Materialien und die hohe Leistungsstärke trägt zur längeren Haltbarkeit der Schlepper bei. Des Weiteren spielt die Konkurrenz besonders durch Fendt, aber auch Holder und preiswerten Schmalspurtraktoren aus Italien, die mit innovativer Technik die Kunden überzeugen, eine große Rolle. Da hat es so eine kleine Firma wie Krieger ohne Fusion mit kapitalstarken Unternehmen recht schwer, sich auf dem Markt über Wasser zu halten. Ferner ist das Kapital für die Forschung und damit verbundenen Innovationen nicht vorhanden. Und trotzdem wurde das Preis-/Leistungsverhältnis bei den Winzern mit Krieger Schmalspurtraktoren immer sehr gelobt. In Edesheim und Umgebung gibt es sehr große Weinbaubetriebe, deren Fuhrpark ausschließlich aus Weinbergschleppern der Fa. Krieger besteht.

Ich wünsche mir, dass der Insolvenzverwalter einen Investor findet, der die Geschichte der Krieger Weinbergschlepper weiter am Leben lässt.

Euer Werner

Varimot, der erste 2achsige Schmalspurtraktor

Vor und während des 2. Weltkrieges wurde die Bodenbearbeitung bei den meisten Winzern mit Hilfe von Zugtieren wie Pferde oder Kühe oder vereinzelt auch mit Einachsschleppern der Firmen Agria, Bungartz, Holder, Solo und andere durchgeführt. Der Einsatz dieser Einachstraktoren musste in den Kriegsjahren weitgehend ausfallen, weil kein Benzin oder Diesel für den privaten Gebrauch zur Verfügung stand. Nur wer sich einen „Holzvergaser“ leisten konnte, hatte maschinelle Unterstützung. Bei dieser aus der Not heraus entstandenen Erfindung, wurde das bei einem Verbrennungsprozess entstandene Gas als Treibstoff genutzt. Doch die meisten Winzer und Obstbauern konnten den Arbeitsaufwand nur mit Hilfe von Taglöhnern bewältigen.

Adam Rodach Edesheim, Erfinder des Varimot

Nachdem die ersten Schäden der Kriegsjahre beseitigt waren und wieder vereinzelt Material beschafft werden konnte, wollte Adam Rodach aus Edesheim, Kreis „Südliche Weinstrasse“, seine Visionen über die maschinelle Unterstützung der Arbeiten im Wein- und Obstbau auch in die Tat umsetzen Adam Rodach war Winzer und Lohnunternehmer. Dadurch hatte er Kenntnisse und Erfahrung für die Anforderungen im Wein- und Obstbau. Zu der Zeit gab es nur Traktoren und Geräte für den Ackerbau, auf denen der Bediener sitzend seine Tätigkeiten ausführen konnte. Das Bedienen der Einachsschlepper mit Risser oder Pflug als Anbaugeräte erforderten viel Kraft. A. Rodach wollte ein Motorgerät konstruieren, das leicht zu handhaben und billig in der Unterhaltung sei. Zudem sollten Arbeitskräfte und Zeit bei der Bearbeitung der Weinberge eingespart werden. Darüber hinaus waren Fahrsicherheit und Geländegängigkeit oberstes Gebot. 1948 war seine Idee schon zu einer realistischen Vorstellung gereift: Vier gleichgroße Räder treiben synchron das Fahrzeug an. Dadurch kann der Kraftfluss optimal vom Motor über das Getriebe auf den Boden kommen. Die Lenkung sollte ähnlich wie bei einem Panzer durch Auskuppeln einer Antriebsseite erfolgen, wobei die andere Seite weiter antreibt und somit das Fahrzeug rutschend herumdreht. Dieser Vorgang konnte mit zwei „Lenkhebel“ eingeleitet werden. Erste praktische Versuche ergaben, dass alle im Wein- und Obstbau notwendigen Arbeiten mit einem Traktor der beschriebenen Konstruktion mühelos ausgeführt werden konnten. Auch auf der Straße lasse sich das Fahrzeug leicht steuern und mit ausreichender Geschwindigkeit bewegen, ohne dass körperliche Arbeit vom Fahrer verlangt wird.

In der Werkstatt der Fa. Krieger Fahrzeugbau in Rhodt unter der Rietburg sollte nun getreu nach den Plänen von Rodach der neue Schmalspurschlepper gebaut werden. Doch bei der Konstruktion der Lenkung gab es unterschiedliche Ansichten, die zu unüberbrückbaren Differenzen zwischen den Pionieren führten. Doch Adam Rodach fand mit der Rhenania in Speyer, eine Firma für Fahrzeug- und Schiffsbau, einen Partner, der seine Ideen umsetzte. Ein umgebauter Rahmen des Pkw Opel P4 diente als Grundelement auf dem ein 8 Ps Viertakt-Dieselmotor der Fa. Farymann aus Lampertheim an der Bergstraße mit Verdampfungskühlung und das Getriebe vom Opel P4 montiert wurden. Über zwei Keilriemen wurde der Motor mit dem Getriebe verbunden. Die vier Reifen waren ebenfalls vom Opel P4, da die richtige Größe von Ackerstollenreifen noch nicht gefunden war. Zum Starten mit einer Drehkurbel mussten starke Arme ran. Die Söhne von Adam Rodach waren im Test eingebunden und hatten mit der Erfindung ihres Vaters einen riesen Spaß. Statt Pferde oder Kühe wurde beim Test jetzt der Varimot-Prototyp (Variables Motorgerät) vor eine Kartoffelhacke gespannt und er erfüllte die Erwartungen. Da musste doch noch mehr gehen. Also baute man kurzum eine Grüno-Kolbenpumpe auf den Allrad-Traktor, hängte ein Holder-Spritzfass-Einachsanhänger hinten an, verband Pumpe mit Spritzschläuchen und schon konnten die Weinreben gegen Schädlingsbefall gespritzt werden. Es war der Bau von zwei Prototypen notwendig, bis alle Beteiligte zufrieden waren. Auf der „Südwestdeutschen Gartenbauausstellung (SÜWEGA)“ 1949 in Landau/Pfalz präsentierte Rodach sechs Varimot mit 10 Ps Leistung. Winzer aus nah und fern staunten über die technische Revolution im Weinbau. Diese zum Serienbau geeignete Neuheit entsprach mit seiner gedrungenen Bauform, ausgerüstet mit Senkrechtaushebung der Anbaugeräte und einer enormen Zugkraft, ergänzt durch seine erstaunliche Wendigkeit, genau den Anforderungen fortschrittlicher Winzer. Man kann heute sagen, dass diese Ausstellung der eigentliche Aufbruch in das zweiachsige Schmalspur-Schlepper-Zeitalter war. Schmalspurraupen verschiedener Firmen, die auch auf der SÜWEGA gezeigt wurden, konnten sich in den meisten Anbaugebieten nicht durchsetzen. Erst ab 1954 folgten weitere Fabrikate wie Holder A10, Porsche Junior, Eicher Puma und Bungartz T5. Doch nun zurück mit einigen technischen Daten des ersten Stars im Weinberg. Der wassergekühlte, liegende Einzylinder-Farymann-Viertakt-Dieselmotor erbrachte mit 1750 U/min eine Leistung von 10 Ps und verbrauchte dabei nur 0,7 bis 1 Liter Dieselkraftstoff je Stunde. Ab der zweiten Bauserie erfolgte der Start bereits mit einem elektrischen Anlasser. Das laufruhige leicht schaltbare Getriebe war über eine Einscheibentrockenkupplung mit dem Getriebe geflanscht. Es hatte vier Vorwärts- und einen Rückwärtsgang, wobei der dritte und vierte Gang synchronisiert waren. Die Bereifung war vorn und hinten mit Ackerstollenprofil in der Größe 4.00-19 AS. Durch die senkrechte Aushebung der Heckanbaugeräte konnte über das Zugmaul auch ein Anhänger mitgeführt werden.

Doch die Entwicklung ging weiter. Schon bald folgte der Varimot mit 11 Ps. Hier waren die Erfahrungen des kleineren Bruders eingeflossen. Der gesamte Traktor war neben dem stärkeren Antriebsaggregat insgesamt robuster gebaut. Verschleißteile wie Kupplung, Getriebe, Antriebsketten, Zapfwelle etc. waren verstärkt. Darüber hinaus besaß er serienmäßig eine Bosch-Hydraulik-Anlage, eine Lichtmaschine und einen elektrischen Anlasser. Ab dieser Bauserie erfolgte die Herstellung bei der Firma Hermann Lanz in Aulendorf. Mit diesem Schleppertyp machte ich meine ersten Fahrversuche. Schon als Zehnjähriger durfte ich auf dem Acker oder im Weinberg unseren Varimot 11 Ps fahren. Mein Vater fuhr ihn über die Straße bis zum Grundstück und dann übernahm ich das Fahrzeug So kultivierten wir Rübenäcker, häufelten Kartoffelreihen mit den Handgeräten oder pflügten bzw. risserten den Boden mit den Anbaugeräten. Jedoch mussten anfänglich einige Weinstöcke ihr Leben lassen, weil ich manchmal zu nahe an die Rebzeile fuhr und dann den Weg nicht mehr zurück in die Zeilenmitte fand, da ich mittlerweile mit der Stoßstange in den Zeilendrähten hing. Aber nachdem ich auch diese Hürden gemeistert hatte, war ich trotz meines jungen Alters schon recht flott im Umgang mit diesem kleinen Kraftbär. Selbst in den Steillagen der Gemeinde Weiher (Südl. Weinstrasse) am Haardtgebirge, wo die Bodenbearbeitung zu der Zeit schon überwiegend mit Seilwinden durchgeführt wurde, lies uns der Varimot nicht im Stich. Eine Aufsattelspritze erleichterte die beschwerliche Schädlingsbekämpfung, die bis zu dem Zeitpunkt mit Handpump- oder schweren Pressluftspritzen durchgeführt wurde. Kurzum war er zu dieser Zeit eine echte Arbeitserleichterung für viele Bauern und Winzer. Doch es gab auch Skeptiker. So gab es einige ältere Winzer, die im technischen Fortschritt den Teufel sahen, der die Reben vergiftet und die Böden hart wie Beton werden lässt. Als Beweis diente jeder Rebstock, der durch irgendwelche Krankheit gelbe Blätter bekam oder abstarb. Doch jene Angstmacher konnten den technischen Fortschritt nicht aufhalten.

Den steigenden Anforderungen begegnete Adam Rodach ab 1959 mit dem Varimot mit 14 Ps erstmal in „starrer“ Ausführung wie seine kleineren Vorgänger. Doch die von den Ländern unterstützte, für den Einsatz von Maschinen notwendigen Flurbereinigungen brachten, statt der bisher üblichen asphaltierten, immer mehr betonierte Feldwege mit sich. Hier hatte die beim Varimot bisher verwendete „Panzerlenkung“ echte Nachteile. Bei jeder Lenkbewegung wurde die entsprechende Seite abgebremst und dadurch die Motordrehzahl gedrückt. Dabei ging wertvolle Zugkraft verloren. Dieser Einschränkung begegnete Rodach mit einem Lenkgetriebe, das den Vorderrädern eine Lenkbewegung von 30 Grad ohne Abbremsung ermöglichte.

Auch die Anbaugeräte wurden besser und vielfältiger. Durch den Einbau einer Heckzapfwelle konnten Kreiseldüngerstreuer, Fräse und Rebholz-Zerkleinerungsgeräte betrieben werden. Eine echte Erleichterung war der „motorisierte Hottenträger“. Er sollte die schwere körperliche Arbeit des Hottenträgers übernehmen. Hottenträger waren Menschen, die bei der Weinlese das Lesegut in einem Behälter (Hotte) auf dem Rücken zu der Sammelstelle (meistens Bütten auf einem Anhänger) außerhalb des Weinberges trugen. Diese Hotten wogen gefüllt etwa 60 bis 80 kg. Der motorisierte Hottenträger ist eine Konstruktion aus einem Stahlrahmen, der am Varimot leicht anzubauen war, mit Gleitschienen, in denen ein Behälter geführt ist. Das Fassungsvermögen beträgt 350 kg. Die niedrigste Stellung des Behälters war 110 cm und damit bequem zu füllen. Zum Ausleeren werden die Gleitschienen durch die Gerätehydraulik angehoben, der Behälter mittels Seilwinde nach oben befördert und der Inhalt in den Sammelbehälter gekippt. Trotz dieser aufwendigen Konstruktion war das Befördern von Anhängern möglich. Die Erfindung eines Frontladers schloss die Lücke zwischen Handarbeit und schweren Schaufelladern.

Ab 1965 baute die Fa. Lanz Aulendorf nach Plänen von Adam Rodach einen Allrad-Schlepper Typ NA mit 22 Ps, (später 28 Ps), der alle Erwartungen erfüllen sollt, nämlich hohe Motorleistung, enorme Wendigkeit und Straßentauglich durch 30° Lenkeinschlag. Doch von diesem Typ wurden wegen geringer Nachfrage, weil bereits andere vielversprechende Schmalspurtraktoren auf dem Markt waren, nur 15 Stück für den Einsatz im Wein- und Obstbau gebaut.

An dieser Stelle möchte ich heute einmal in der Fehlinformation, dass Hermann Lanz den Varimot erfunden haben soll, das Gegenteil beweisen:

  1. Beide Söhne von Adam Rodach haben mir an Hand von Patentschriften, Bildern und anderen Dokumenten gezeigt, dass ihr Vater den ersten Varimot erfunden hat.
  2. Typenschilder der unten gezeigten Varimotbilder beweisen, dass der erste Varimot nicht bei Lanz in Aulendorf gebaut wurde.

Wahr ist, dass die zweite Bauserie des Varimot in Aulendorf nach Plänen von Adam Rodach gebaut wurde. Ab diesem Zeitpunkt haben Adam Rodach und Hermann Lanz in der Weiterentwicklung der einzelnen Bauarten und Bauserien ganz eng zusammengearbeitet.

Euer WernerP1040698 P1040667 P1040625 IMG_1495b P1040686 P1040681 P1040660 P1040656 P1040635 P1040634 P1040633 P1040625

1. Beitrag zum Weinbergschlepper-Blog

Hallo,

mein Name ist Werner Kuhn. Nach der Volksschule habe ich den Beruf „Landmaschinen-Mechaniker“ erlernt und erfolgreich mit dem Gesellenbrief abgeschlossen. Nach ein paar Jahren Tätigkeiten im meinem erlernten Beruf wechselte ich zur Deutschen Bundesbahn als Lokführer. Nebenbei büffelte ich für das Fachabitur, nach dessen Abschluss ich bei der DB in die gehobene Laufbahn berufen wurde. Doch die Wein- und Obstbau Schlepper ließen mich nicht los. So entstand das Hobby: Erforschung der Geschichte und Dokumentation des aktuellen technischen Stands im Bau und Pflege von Weinbergschleppern und Geräten im Wein- und Obstbau. Ich habe im Jahr 2001 mein erstes Buch über verschiedene Weinbergschlepper mit dem Titel “Schmalspur-Traktoren – Die technische Revolution im Wein-, Hopfen- und Obstbau” im Podszun-Verlag veröffentlicht. Danach folgten die “Holder-Chronik” und vor einem Jahr der Bildband “125 Jahre Holder”. Darüber hinaus produzierte ich zusammen mit der Firma Agrar-Video eine DVD über den Einsatz von Wein- und Obstbau-Schleppern.

Mein Ziel ist es, künftig in regelmäßigen Abständen über Altes und Neues aus dem Bereich der Technik im Wein- und Obstbau zu berichten. Dabei werde ich über die Grenzen von Deutschland hinausschauen und versuchen Vergangenheit und Gegenwart alter und neuer Gerätschaften aus den Wein- und Obstbaugebieten der ganzen Welt aufzuzeigen.

Bis bald, Euer Werner